Stadt der Wissenschaft

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Innovation



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Innovation ist die Grundlage für Wertschöpfung und damit für Arbeitsplätze und wirtschaftliche Perspektiven in unserer Region. In den Bereichen mobile Kommunikation, Life Science, optische Technologien, regenerative Energien und Nanotechnologie forschen Konstanzer Wissenschaftler an den Grenzen der Erkenntnis.

Regenerative Energien

Zur Versorgung mit regenerativen Energien entwickeln Physiker der Universität Solarzellen mit höchstem Wirkungsgrad. Das International Solar Research Centre sichert den Technologietransfer. Davon profitiert u.a. die Sunways AG, die mit ihrer Entwicklung und Produktion Konstanz zu einem führenden Solarstandort macht. Ingenieure der HTWG konstruieren einen neuartigen Elektro-Hybridantrieb für solare Brennstoffzellentechnik und erproben diesen auf einem eigenen Forschungsschiff.

Life Science

Life Science ist nicht nur ein neuer Bachelor- und Masterstudiengang an der Universität, sondern auch Forschungsthema ersten Ranges. Neue Erkenntnisse in der molekularen Biotechnologie und Biochemie werden im grenzüberschreitenden Graduiertenkolleg mit der ETH Zürich gewonnen. Die Firma NYCOMED hat an der Universität einen Stiftungslehrstuhl eingerichtet. Zwei Steinbeis-Zentren unterstützen den schnellen Transfer neuer Erkenntnisse in die Wirtschaft.

Optische Technologien

Optische Technologien legen wichtige Grundsteine für den technischen Fortschritt. Die Forschungsthemen in Konstanz reichen von der lasergestützten Oberflächenstrukturierung im Nanometerbereich bis hin zum Einsatz hochauflösender optischer Messverfahren für die Qualitätssicherung. Enge Kooperationen mit Unternehmen wie EADS, Zeiss, Siemens und TRUMPF Lasertechnik garantieren den Wissens- und Praxistransfer.

Werkstoffe und Nanotechnologie

Werkstoffe und Oberflächenbeschichtungen sind in Konstanz renommierte Themen. Legierungen mit Formgedächtnis werden von der HTWG in Anwendung gebracht, von der Medizintechnik bis zur Aktorik für Fahrzeugsicherheitssysteme. Nanotechnologie wird im Rahmen eines Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entwickelt und sowohl über ein Steinbeis-Zentrum als auch über das 2007 gegründete Nano-Zentrum Euregio Bodensee in die mittelständische Wirtschaft transferiert. Das hervorragend ausgerüstete Nanostrukturlabor an der Universität steht Wissenschaftlern und Unternehmen zur Verfügung. Die Universitätsgesellschaft lobt seit 2007 einen Nano-Preis aus.

Bodenseelitoral

Im DFG-Sonderforschungsbereich Bodenseelitoral wird in Zusammenarbeit mit anderen Forschungsstellen die Ökologie der Flachwasserzone erforscht: von eingewanderten Arten bis zu den Klimaszenarien der Zukunft. Aus der Grundlagenforschung des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in der Vogelwarte Radolfzell resultieren Maßgaben für den Arten- und Umweltschutz - ein wichtiges Thema in der ökologisch sensiblen Bodenseeregion.
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